Sonntag, 19. November 2017

Royal Enfield Interceptor INT 650/Continental GT 650

Royal Enfield, der weltweit führende Hersteller von Motorrädern im mittleren Segment (250 – 750 cm³), enthüllte bei der EICMA in Mailand, Italien, die modernen Zweizylinder-Motorräder Interceptor INT 650 und Continental GT 650. Die Interceptor INT 650 mit dem klassischen, tränenförmigen Tank, gesteppter Doppelsitzbank und besonders breitem Lenker geht in Richtung Roadster. Das Motorrad ist mit 18 Zoll Pirelli-Reifen vorne und hinten und doppelten Stoßdämpfern ausgestattet. Die Scheibenbremsen vorne und hinten verfügen über ABS. Eine Bodenfreiheit von 174 mm und eine Sitzhöhe von 804 mm sind weitere Eigenschaften der Interceptor. 
 
Zusätzlich zur Interceptor INT 650 zeigt Royal Enfield die komplett neue Continental GT 650. Dieses Motorrad behält ihren zentralen Café Racer-Charakter, trägt gleichzeitig neue Technologie und bringt Designverbesserungen. Sie teilt sich Motor und Chassis mit ihrem Zwilling, der Interceptor INT 650, hat aber eine komplett andere Ergonomie und einen komplett anderen Stil. Wie die Interceptor INT 650 verfügt auch die Continental GT 650 vorne und hinten über Scheibenbremsen und ABS. Der nach oben gerichtete Auspuff und die nach hinten gesetzten Fußrasten sorgen für einen Sitzwinkel, der typisch für jeden echten Café Racer ist. Der Einzelsitz, der ausgeformte Tank und die sogenannte „Clip-On“-Lenkerform komplettieren den authentischen Look. 
 
Die „Twin“-Motorräder werden vom ersten modernen Reihenzweizylinder von Royal Enfield angetrieben. Diese neue Plattform verfügt über eine obenliegende Nockenwelle, 8 Ventile, Luft-/Ölkühlung, 648 cm³ Hubraum, ein Drehmoment von 52 Nm und 35 kW (48 PS), womit sie auch für A2-Stufenführerscheinbesitzer geeignet ist. Der Motor bietet auch im unteren und mittleren Bereich starke Performance und hat typisch für Royal Enfield in allen Drehzahlbereichen ausreichend Drehmoment. Ebenfalls neu ist das 6-Gang-Getriebe, das speziell für dieses Motorrad geschaffen wurde. Das Getriebe wird von einer „Slip/Assist“-Kupplung ergänzt, die das Fahren bei dichtem Verkehr erleichtert und Hoppeln beim Herunterschalten vermeidet. Das Chassis wurde von Anfang an vom neuen Royal Enfield UK Technology Centre und Harris Performance entwickelt.



Der Motor und das Konzept scheint sehr vielversprechend zu sein, bin auf die ersten umgebauten Enfields Twin`s gespannt, die Basis stimmt auf jeden Fall.










Donnerstag, 16. November 2017

Kustomfest 2017

Vom 07.10-08.10.2017 fand in Yogyakarta, Indonesien zwei Tage lang das jährliche Kustomfest statt. Jogjakarta alias "Jogja" ist Indonesiens alte Hauptstadt und liegt etwa auf halber Strecke zwischen Jakarta und der Insel Bali, mitten im Zentrum Javas. Dort trifft sich die Kustom Kulture Indonesiens, um ihre krassen Bike`s und Car`s zu präsentieren. In den Kategorien Bike Show, Hot Rod und Kustom Car Show wurden wieder die schönsten und ausgefallensten Motorräder und Autos prämiert. 
 
Erstaunlich, was die Kustom Kulture- Scene in Indonesien so auf die Beine gestellt haben. 
 
Respekt!

















  
 


Sonntag, 12. November 2017

REVmonkee Kawasaki H2 Umbau

Was kommt dabei heraus wenn REVIT (niederländischen Hersteller von Motorradbekleidung) und die Wrenchmonkees sich zusammen tun um eine Kawasaki H2 umzubauen?
Antwort: genau, eine REVmonkee! (die Namensgebung ist somit geklärt).

Als es darum ging, einen neuen Motorradumbau in Angriff zu nehmen, wollte REV’IT! einen modernen Supersportler als Basismaschine, so gesehen bot die Kawasaki H2 die ideale Grundlage. Den Umbau sollten die Leute von Wrenchmonkees realisieren, die ihren eigenen Stil einbringen und den wahren Kern der Maschine herausarbeiten sollten. 

Die Wrenchmonkees nahmen die Verkleidung einer Kawasaki ZX-7R und passten sie an die H2 an. Sie benötigten eine neue Luftzuleitung für den Kompressor, einen Halter für den Kühlflüssigkeitsbehälter und einen Platz, wo sie einen Teil der Elektrik unterbringen konnten. Dafür montierten sie auf jeder Seite der Verkleidung eigene Aufnahmen aus Aluminium. Die Heckverkleidung und die Kunststoffhaube, unter der sich Tank und Airbox verbargen wurden entfernt. Statt des Originaltanks kommen zwei handgefertigte Aluminiumtanks zum Einsatz, die zusammen neun Liter Sprit fassen. Einer befindet sich im Sitzhöcker mit oben angebrachtem Einfüllstutzen, der zweite unterm Sitz. Beide sind miteinander verbunden und können als eine Einheit entfernt werden.

Die Monocoque-Einheit besteht aus handverarbeitetem Fiberglas und trägt einen Sitzbezug aus Neopren. Die Verkleidung lässt sich nach dem Lösen von fünf Schrauben abnehmen, den Monocoque fixieren gar nur zwei. Am Heck wurde ein neuer Alu-Hilfsrahmen verbaut. Die Wrenchmonkees überarbeiteten die hintere Radaufhängung, indem sie die Originalteile gegen eine Gitterrohrschwinge aus Alu von GIA Engineering und ein voll einstellbares Federbein von Hyperpro austauschten. Die voll einstellbare Gabel ist nun 15 mm kürzer. Der Rahmen blieb ansonsten unangetastet, abgesehen von kleinen Änderungen wie der Aufnahme des Lenkungsdämpfers. 

Der Motor wurde nicht verändert, was bei der Werkmäßigen Performance auch kein Sinn macht. Angebaut wurden lediglich ein Luftfilter von Sprintfilter und ein Endschalldämpfer von SC-Project. Die CH3 Magnesiumräder von Dymag tragen eigens angefertigte Dunlop-Reifen mit den kombinierten Logos von REV’IT! und den Wrenchmonkees. Bremszangen und scheiben kommen von Beringer, ebenso die Hebel für Bremse und Kupplung. Deren Hydraulikleitungen tragen Stahlflex-Ummantelungen. Die obere Gabelbrücke und die Fußrasten von Uhrewerk, ein Talon-Kettenrad und eine Kette von RK runden die REVmonkee ab. Rahmen und Räder sind weiß lackiert, die Kunststoffteile in Matt grau. 


Inspiriert von den Rennmotorräder der 80er und 90er Jahre ist die REVmonkee mit 198 PS am Hinterrad und nur 220 kg Gewicht ein krasser Wolf im Schafspelz. 






  









Donnerstag, 9. November 2017

New Heritage Düsseldorf 2017

Geschafft! und dickes Lob an die Veranstalter die vom 04.11-05.11.2017 in der Maschinenhalle Düsseldorf die zweite New Heritage erfolgreich durchgeführt haben. Die Lokation bot genau den richtigen Hintergrund um die über 70 Aussteller mit ihren hochwertigen Produkten zu präsentieren. Draußen im Eingangsbereich waren ausgewählte Foodtrucks platziert, die mit ihren kreativen und leckeren Essen für das leibliche Wohl sorgten. In der Halle angekommen verbreitete sich sofort eine wunderbare entspannte Atmosphäre. Die Auswahl der teilnehmenden Aussteller war angenehm gemischt und von sehr hoher Qualität. Alle Stände waren liebevoll „Heritage“ eingerichtet und glänzten mit ihren feine Sachen. Chippewa zeigten ihre hervorragenden Boots, Stuff fine goods präsentierten einen kleinen aber feinen Ausschnitt aus ihrem Laden in Düsseldorf. Das Magazin „The Heritage Post“ war mit einem außergewöhnlichen Stand natürlich auch vertreten.

Fasziniert von den High End Verstärkern aus dem Hause Terrastrato ging es weiter zu den hochwertigen Lederwaren von Ondura und Timeless. BMW Motorrad zeigte eine kleine Auswahl von umgebauten Motorrädern, die sich sehr gut in das New Heritage Konzept eingefügt haben. Irgendwann ging es dann zu der Schnapsfraktion im separaten Bereich die Ihre köstlichen Gin, Lagerkorn, Craft Beer und Moonschiner zu Verkostung anboten. 

Wer wollte, konnte an einem ausgewählten Workshop teilnehmen und so noch mehr in die Materie eintauchen. Abgerundet wurde das Wochenende durch ein gutes musikalisches Abendprogramm.

Ich bin immer noch begeistert von der hohen Motivation der Aussteller, die in den vielen Gesprächen die wir hatten, leidenschaftlich und mit sehr viel Herzblut ihre Produkte und Philosophie präsentiert haben. 

Auf 2018!